Oluce 194 Lampe Vintage Design Tito Agnoli Italien 50er-60er Jahre
Merkmale
Designer: Tito Agnoli
Produktion: OLuce
Modell: 194
Zeit: 1950 - 1959 , 1960 - 1969
Produktionsland: Italien
Material: Eloxiertes Aluminium
Beschreibung
Wandleuchte mit verstellbaren Armen aus eloxiertem Aluminium, runde Wandbefestigung. Guter Zustand.
Produkt-Zustand:
Die Lampe ist in gutem Zustand mit leichten Gebrauchsspuren. Wir bemühen uns, den tatsächlichen Zustand der Lampen in den Fotos so genau wie möglich darzustellen. Sollten Details auf den Fotos nicht erkennbar sein, gilt die Beschreibung.
Größe (cm):
Höhe: 58
Weitere Informationen
Designer: Tito Agnoli
Tito Agnoli wurde 1931 in Lima, Peru, in eine italienische Familie geboren. Nach dem Krieg kehrt er nach Italien zurück. Ausgebildeter Maler (er studierte bei Sironi), schrieb er sich 1949 an der Fakultät für Architektur ein, wo er 1959 seinen Abschluss machte und Assistent von Gio Ponti und Cardo De Carli sein wird. Bereits in den frühen 1950er Jahren entfaltete er jedoch eine intensive berufliche Tätigkeit im Bereich Design. Er entwirft unter anderem für Arflex, Cinova, Lema, Matteo Grassi, Molteni, Montina, Oluce, Pierantonio Bonacina, Poltrona Frau, Schiffini, Ycami. Mehrfach beim Compasso d'Oro gemeldet, gewann er 1986 die Goldmedaille beim Neocon in Chicago. Einige seiner Stücke befinden sich in der ständigen Sammlung des MoMA in New York. Er starb im Februar 2012 in Mailand.Produktion: OLuce
Oluce, 1945 von dem Meisterhandwerker Giuseppe Ostuni gegründet, ist das älteste noch bestehende italienische Leuchtendesignunternehmen. Vor dem Krieg existierte lediglich Gino Sarfattis Arteluce, das Ende der 1990er-Jahre aufgelöst wurde. Azucena und Lamperti wurden 1948, Arredoluce und Stilnovo 1950 gegründet. Doch Arteluce, Azucena und Oluce dominierten die italienische Leuchtenszene über viele Jahre und dienten als Treffpunkte für Designer, die, maßgeblich am Wiederaufbau und später an der Entstehung der Massenproduktion beteiligt, die Mailänder Debatte prägten: Vittoriano Viganò und BBPR, Gigi Caccia Dominioni und Ignazio Gardella, Marco Zanuso und schließlich Joe Colombo. Oluce nahm bereits 1951 erfolgreich an der IX. Triennale teil. Tito Agnoli feierte 1955 mit den Nominierungen für zwei Leuchten (die Stehleuchte 363 und ein spezielles Regalmodell) beim zweiten Compasso d’Oro große Erfolge. Zwei weitere Nominierungen folgten 1956 in rascher Folge: für eine bemerkenswerte Tischleuchte aus Polyvinyl-Lamellen und für eine Pendelleuchte (Modell 4461) mit doppeltem Plexiglasdiffusor. Nicht zu vergessen ist die Leuchte 255/387 (bekannt als „Agnoli“) von 1954 mit ihrem schlanken Stiel und dem integrierten Strahler. Sie markierte das Ende der Lampenschirme und den Beginn des Trends zu minimalistischen Stehleuchten, auch in der Wohnraumbeleuchtung. Parallel dazu entwarf Marco Zanuso 1963 für Oluce ein fast vergessenes Meisterwerk: die Tischleuchte Modell 275, die seit 1965 produziert wird und über einen großen, drehbaren, weißen Plexiglasdiffusor auf einem lackierten Metallsockel verfügt. In den Jahren 1964/66 entwarf Joe Colombo, erneut unter Verwendung des als „Fresnel-Linse“ bekannten Formglases, die „Fresnel“-Familie wasserdichter Außenleuchten mit lackiertem Metallsockel und einem von Stahlklammern gehaltenen Diffusor. Bereits 1967 war Colombo seiner Zeit voraus: Mit dem Modell „Coupé“, das heute im MoMA in New York ausgestellt ist, präsentierte er einen markanten, geschwungenen Schaft, der einen eleganten, halbzylindrischen Baldachin trägt. Das Coupé wurde 1968 vom American Institute of Interior Designers in Chicago mit dem „International Design Award“ ausgezeichnet. Schließlich entstand 1970 die „Halogenlampe“, die 1972, ein Jahr nach Joe Colombos frühem Tod, in Produktion ging und seither den Namen „Colombo“ trägt. Im Jahr 2001 zierten weiße Murano-Glassteine und transparente Plexiglasstäbe den Stand von Oluce auf der Euroluce. Entworfen von Laudani & Romanelli und Ferdi Giardini, präsentieren sie eine Designvision, die über die reine Funktion hinausgeht und zur Poesie wird. Schließlich stieß Oki Sato, auch bekannt als Nendo, der raffinierteste der neuen japanischen Designer, zum Oluce-Team hinzu, zunächst mit „Sorane“ und dann mit „Switch“. Doch dies ist nicht mehr die Geschichte von Oluce selbst, sondern vielmehr sein Beitrag zum zeitgenössischen Design.Zeit:
1950 - 1959
1950 - 19591960 - 1969
1960 - 1969Material: Eloxiertes Aluminium
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