Zeitgenössisches Kunstwerk Signiert Dario Zaffaroni Italien 2019 - Fluorescent Polychrome Dynamics, 2019
Merkmale
Fluorescent Polychrome Dynamics, 2019
Künstler: Dario Zaffaroni (1943)
Titel des Kunstwerks: Dinamiche policrome fluorescenti
Zeit: Zeitgenössisch
Thema: Abstrakte Komposition
Herkunft: Italien
Künstlerische Technik: Bildhauerkunst-Volumen
Technische spezifikation: Mischtechnik
Beschreibung : Dinamiche policrome fluorescenti
Fluoreszierendes Papier auf schwarzem Karton. Auf der Rückseite befindet sich ein Etikett aus dem Atelier des Künstlers mit Titel, Beschreibung und Entstehungsdatum des Werkes. Das Werk ist im Künstlerkatalog „Geometrie cromo-cinetiche“ auf Seite 26 (dem Werk beiliegend) abgebildet. Dario Zaffaroni, Absolvent des Studiengangs Industriedesign, blickt auf eine künstlerische Laufbahn zurück, die in den 1960er-Jahren begann. Visuelle Wahrnehmung bildet den Kern seines Schaffens. In der Serie „Cromandinameche Fluorescenti“ arbeitet er mit Formen, geometrischen Reliefs und fluoreszierendem Papier: Die Fluoreszenz wirkt als starker visueller Reiz, fast wie ein Blickfang. Die geometrischen Formen scheinen in ihrer mathematischen Strenge in farbigen Streifen gefangen zu sein, die sich wie Spitzen, Stäbe oder Zwänge kreuzen. Sobald der Betrachter seine Perspektive ändert, entfalten die Formen ihre volle Wirkung und gewinnen an Dynamik und Energie. Sie laden dazu ein, mit den Variationen von Tonwert, Licht, Brechung, Schatten und Formen zu spielen, die sich aus der Bewegung des Betrachters relativ zum Kunstwerk ergeben. Das Kunstwerk befindet sich in einer Vitrine.
Produkt-Zustand:
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Rahmengröße (cm):
Höhe: 37
Breite: 37
Tiefe: 6
Maße des Kunstswerks (cm):
Höhe: 35
Breite: 35
Weitere Informationen
Veröffentlichung
Veröffentlicht im vom Künstler herausgegebenen Katalog „Geometrie cromo-cinetiche“ auf Seite 26 (dem Werk beigefügt).Künstler: Dario Zaffaroni (1943)
Dario Zaffaroni, geboren 1943 in Legnano, studierte Industriedesign und begann als Autodidakt zu malen. Seine Werke waren vom figurativ-klaristischen Stil beeinflusst. Anschließend forschte er weiter, um seinen eigenen Malstil zu entwickeln. 1964 hatte er seine erste Einzelausstellung in Legnano, gefolgt von weiteren Ausstellungen an verschiedenen Orten in den folgenden Jahren bis 1968. Die Phasen seiner künstlerischen Entwicklung, geprägt von ständigen Experimenten mit neuen kreativen Methoden und Medien, sind von bedeutenden Begegnungen und Kooperationen gekennzeichnet, die einen radikalen Wandel anregten. Dazu gehörte das persönliche und künstlerische – und nicht nur kollaborative – Experiment mit Dadamaino im Jahr 1968 sowie die spätere Zusammenarbeit mit Künstlern der Mailänder Avantgarde, darunter Calderara, Colombo, Minoli, Spagnulo, Tornquist, Varisco und anderen aufstrebenden Künstlern. Der Kontakt mit ihren Werken und deren Visionen inspirierten ihn und führten ihn vor allem zum Studium von Farbe und visueller Wahrnehmung. In diesem Kontext konkretisierte er nach einer Phase praktischer Reflexion seine Forschung durch die Entwicklung einer Reihe neuer Werke auf Basis von fluoreszierendem Papier. In den Jahren 1969/70 arbeitete Dario Zaffaroni, neben seinem Studium, spontan mit Kollegen und Künstlerkollektiven zusammen und entwickelte seine Kreativität, um „Outdoor-Installationen“ zu entwerfen oder zu gestalten, die die ökologisch-existenzielle Entfremdung in Stadt und Land veranschaulichen sollten. Insbesondere bat ihn Dadamaino, ihn bei der Veranstaltung „Campo Urbano“ in Como zu unterstützen. Dort wurden tausend mit phosphoreszierenden Grafiken verzierte Styroporplatten im Seebecken versenkt und erzeugten eindrucksvolle, an Autos erinnernde Leuchtreflexe. In den folgenden Jahren arbeitete er erneut mit Dadamaino an verschiedenen Veranstaltungen in europäischen Städten zusammen. 1975 wurden drei seiner fluoreszierenden Werke auf der „X. Nationalen Quadriennale von Rom, Die Neue Generation“ ausgestellt. Gleichzeitig war er zusammen mit E. Tadini und C. D'Angelo einer der italienischen Künstler, die zur „10. Internationalen Künstlerwoche“ eingeladen wurden. Als Gastkünstler an der Landwirtschaftlichen Hochschule Gleisdorf schuf er fünf Werke, die von der Neuen Galerie am Landesmuseum Joanneum in Graz erworben und präsentiert wurden. Dort stellte er 1985 erneut aus und präsentierte die künstlerische Entwicklung des Jahrzehnts von 1975 bis 1985. 2008/09 war er Teil der großen Ausstellung „Italienische Kunst 1960–1990“, die in dem Band „Viaggio in Italia“ dokumentiert ist. Seine akribische Forschung zur „Fluoreszenzchromodynamik“ ermöglichte ihm bedeutende künstlerische und analytische Ergebnisse im Zusammenhang mit der Verwendung fluoreszierender Farben. Gleichzeitig, zwischen den 1970er und frühen 1980er Jahren, verspürte er das Bedürfnis, seine Kreativität in Richtung unkontrollierterer und zufälliger Ausdrucksformen zu lenken. So entwickelte er einen neuen Werkzyklus, der sich durch die Wiederholung eines minimalistischen, zufällig gefärbten grafischen „X“ auf einer gerasterten Fläche auszeichnete. Die Füllung dieser Fläche wurde durch eine chromatische Textur verstärkt, die er „Superficie cromatica indeterminata“ nannte. Diese neue Ausdrucksform wurde 1976 mit einem Vorwort von Dadamaino im Katalog in Anna Canalis Galleria Arte Struktura in Mailand präsentiert. In den 1980er und 1990er Jahren nahm Dario Zaffaroni nicht nur an Ausstellungen und Veranstaltungen in verschiedenen nationalen und internationalen Städten teil, sondern seine künstlerische Tätigkeit konzentrierte sich auch auf die Bereiche Werbung, Fotografie und Design, sowohl als Art Director als auch als Freiberufler. Diese kreative Parallelität führte ihn gelegentlich auch ins Ausland. In den folgenden Jahren arbeitete Zaffaroni vorwiegend in Italien und gab die Werbung auf, um sich ganz seiner künstlerischen Tätigkeit zu widmen. Fasziniert und inspiriert vom Bildstil der Ndebele-Wandmalereien in Südafrika, näherte er sich den Werken der Serie „Superfici Cromatiche Indeterminate“ mit neuen Kriterien und technologischen Mitteln. Er ersetzte die manuelle Iteration des Kompositionselements „X“ durch ein computergeneriertes Mosaik aus großen chromatisch-digitalen Pixeln. Die Weiterentwicklung dieser computergestützten Forschung manifestierte sich Anfang der 2000er-Jahre in den Werken „Fuori Campo“ oder „Codice Cromatico Indeterminato“, in denen die Überlagerung chromatisch-digitaler Grafiken auf chromatischen Flächen eine wahrnehmbare und imaginäre Karte des „Genetischen Codes“ erzeugt. Die Entwicklung der zeitgenössischen Kunst trieb Zaffaroni stetig zu immer innovativeren Methoden und Techniken an, was sich besonders in seinen jüngsten Werken zeigt. Nach mehreren Ausstellungen, als seine bisherige Forschung als abgeschlossen galt, konzentrierte sich Zaffaronis künstlerischer Weg und Bildstil vor allem auf die unverwechselbaren Werke der Serien „Fluorescent“ und „Polydynamic Geometries“, die zu seiner künstlerischen Identität wurden. Zaffaronis künstlerische Tätigkeit setzt sich bis heute mit Einzel- und Gruppenausstellungen in Galerien, städtischen Museen, auf Messen, Auktionen und im Kunst-Teleshop fort.Zeit: Zeitgenössisch
ZeitgenössischThema: Abstrakte Komposition
Künstlerische Technik: Bildhauerkunst-Volumen
Technische spezifikation: Mischtechnik
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